Über Uns

Als Eltern eines schwer gehirnverletzten Kindes haben wir, Ilse und Francis Montocchio, die Gründer des Internationalen Vereins Jairus, durch persönliche Erfahrungen mit Hausbehandlungsprogrammen erkannt, dass Gehirnverletzungen behandelbar sind und auch, was das Wichtigste im Leben mit einem gehirnverletzten Menschen ist:
  • WAS MÜSSEN WIR MACHEN?
  • DAS MACHEN WIR.
  • WIR SEHEN DIE RESULTATE – und die HOFFNUNG erwacht.

Wir haben auch erkannt: Die Therapiechancen für gehirngeschädigte Kinder sind am höchsten, wenn die Eltern agieren oder, wenn das nicht möglich ist, am besten Personen, die eng mit dem Kind verwandt ist. Das heißt also, dass Mama oder Papa oder die Schwester oder die Tante (manchmal gibt es nur Mama und Papa und die Schwester) die Erwerbsarbeit ganz oder teilweise aufgibt und sich ganz dem Hausbehandlungsprogramm widmet.

Der Internationale Verein Jairus anerkennt zur Zeit zwei Behandlungsprogramme:

  1. Das Intensivbehandlungsprogramm (Intensive Treatment Program) an den Institutes for the Achievement of Human Potential, Philadelphia/USA,
  2. Advanced Biomechanical Rehabilitation, mit Sitz in Beringen/Belgien

Familien, die ein intensives Behandlungsprogramm an den IAHP durchführen, müssen zweimal im Jahr nach Philadelphia; Familien im ABR müssen bis zu fünfmal im Jahr in das nächstgelegene ABR-Zentrum nach Beringen, Kanada oder Singapur. Das bedeutet Kosten für, u.a., Arzthonorare, Flüge, Unterkunft, Verpflegung, Geräte und Helfer, die mit der Familie reisen müssen.

Die Doppelbelastung eines verringerten Familieneinkommens zusätzlich zu den Kosten für Reisen und Behandlungsprogramme führt bei den meisten Familien zu einem enormen finanziellen Druck.

Der Internationale Verein Jairus wurde in der Absicht gegründet, die immer größere Zahl von Familien mit gehirngeschädigten, häuslich behandelten Mitgliedern zu unterstützen. Er verfolgt zwei Hauptaktivitäten:

  1. Geld auftreiben, um die Kosten dieser Behandlung zu bezahlen, weil diese von den üblichen Versicherungen kaum abgedeckt werden.
  2. Austausch von Informationen und Erfahrungen über die häusliche Behandlung von gehirnverletzten Familienmitgliedern.